Unsere Wohnmobilvergangenheit

Bevor wir auf unser neues Fahrzeug eingehen lohnt der Blick auf unsere bisherigen Erfahrungen. Und diese waren nicht immer sehr ermutigend.....

Mo

04

Jul

2011

2011 - Testfahrt mit einem bimobil

Im Juli 2011 konkretisierten sich unsere Überlegungen.

Von allen sereinnahen Wohnmobilen gefiel uns das bimobil LB365 am besten.

Auf einem Sprinter Fahrgestell; mit ca. 6,50m relativ kompakt; Längsbetten im Alkoven.

Durch Zufall fand ich am Wochenende im Internet ein bimobil Mietfahrzeug. Das allerdings nur sehr kurzfristig für ca. 3 Wochen frei war. In Xanten am Niederrhein.

Mein Chef war über meinen Anruf am Montag "ich brauche ab Freitag 3 Wochen Urlaub" nicht sehr amused.

Da ich aber meine Vertretung schon geregelt hatte ging das auch.

Wir packten also das nötigste und machten uns auf nach Xanten zur Firma a.da.mobil (heute deVries & Dahmen GmbH).

Dieser Urlaub sollte zeigen ob uns ein Fahrzeug dieser Kategorie gefällt. Wie wir damit zurechtkommen, ob wir das WIRKLICH wollen.....

Unsere Vorstellung sah vor in den 3 Wochen gemütlich durch Frankreich ans Mittelmeer zu fahren.

Da wir es allerdings genossen haben auch nur kleine Tagesetappen von 30 oder 40km zu absolvieren - Reisen statt rasen - kamen wir nur bis Straßburg.

Wir vermieden grundsätzlich Autobahnen und wenn möglich große Bundesstraßen. Das führte uns durch kleine Eifeldörfer, durch Nebenstraßen an der Mosel und durch Weindörfer in Frankreich.

Fahrzeuggröße ist gut so. Mit der damals noch möglichen Alternative LKW hätten wir immer das Gefühl gehabt "Das geht hier nicht, wir sind zu groß".

Und - man glaubt es nicht - das ging alles OHNE Probleme.

Die Vollkaskoversicherung brauchte nicht einzuspringen.

Ein kleineres Problem gab es jedoch mit dem Sprinter.

Kurz hinter Straßburg hatten wir keine Leistung mehr? Defekter Turbo?

Wir machten Station bei S & G Automobile, dem Mercedes Händler in Offenburg.

Wir wurden sehr freundlich aufgenommen und der Wagen ging in die Werkstatt.

Zum Mittagessen wurden wir in die eigene Kantine eingeladen.

Mit dem Meister haben wir über unsere Reisepläne nach Südamerika gesprochen. Er bestätigte dass wir mit dem in der Diskussion befindlcihen 519 CDI 4x4 die richtige Fahrzeugwahl getroffen haben.

Und gab uns eine aktuelle Kundenzeitschrift in der der Erfolg einer weiblcihen Mitarbeitercrew bei der Rallye Aïcha des Gazelles auf Mercedes Vianao 4x4 geschildert wurde.

Das Problem war wirklich gering - der Schlauch zum Turbo hatte sich gelöst.

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So

01

Jul

2007

2007 - Rundreise durch Ostdeutschland

Idylle an der Ostsee
Idylle an der Ostsee

 

Wohnmobilrundreisen gefallen uns.

So haben wir uns bereits im nächsten Jahr eine Entdeckungstour für den uns bisher unbekannten Teil Deutschlands gemacht.

Von den wunderbaren Ostseebäder, durch die Lausitz nach Dresden und Weimar.

Und bitte nicht wundern - wir hatten 2 kleinere Probleme.

Eines Abends fing es an zu regnen.

Der der vorher noch so idyllische Campingplatz stand in kurzer Zeit unter Wasser.

Das ist an der Küste nicht so selten. Daher war der Traktor des Platzbetreibers kurzfristig zur Stelle....

 

Das nächste Malheur ließ nicht lange auf sich warten.

Kaffepause. Oberschrank in der Küche geöffnet. Becher kam uns entgegen. Becher heile, Arbeitsplatte defekt.

Auch hier nahmen wir die Versicherung in Anspruch.....

 

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Mo

15

Mai

2006

2006 - USA - Der Südwesten

Roadberry Reisemobil
USA - South West

Zurück auf Anfang - mit dem Wohnmobil waren wir nochmals unterwegs in den USA. Diesmal ausschließlich der Südwesten.

Die Reise 1980 führte uns nur bis San Francisco. Es gab aber noch so viel zu entdecken.

Über New York flogen wir mit unserem Sohn - unsere Tochter hatte andere Pläne - nach LA um dort ein "Schlachtschiff" zu übernehmen.

Und nach einer Übernachtung ging es Richtung Joshua Tree National Park. Unserem ersten Ziel.

Und es gab natürlich wieder ein paar Probleme.

Bereits am 1. Fahrtag erreichten wir einen netten kleinen See.Lake Arrowhead.

Der Parkplatz war für unser Geschoss relativ klein.

Es gab aber einen netten und hilfsbereiten Parkwächter auf einem Golf Cart, der uns zu einem freien Platz führen wollte.

Sein Wendekreis war aber um einiges kleiner als der unseres Mobiles......

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Di

30

Jul

1996

1996 - Skandinavien

1996 - Norwegen + Schweden
1996 - Norwegen + Schweden

16 Jahre später die erste und (leider) einzige Wohnmobil Tour mit unseren beiden Kindern.

Über Norwegen nach Schweden ins Land von Pipi Langstrumpf. Dort haben wir uns mit Freunden getroffen, die mit ihrem Mobil aus Süddeutschland anreisten.

Wieder ein toller Urlaub. Viele wunderschöne Übernachtungsplätze an einsamen Seen. Mit Zufahrtswegen, die immer enger wurden. Wo wir uns gefragt haben, wie wir hier jemals wieder rauskommen werden? Und wie teuer werden die Schäden durch die streifenden Äste?

 Auch hier gab es ein kleines Problem.

In einer Rechtskurve wurden wir von einem entgegenkommenden Fahrzeug geschnitten. Beim Ausweichen geriet ich mit dem rechten Vorderrad von der befestigten Piste ab. Und es gab - Vorderachsantrieb sei Dank - kein zurück auf die Strasse.

Glücklicherweise war in der Nähe ein Bauernhof. Und der Bauer zog uns in auf die Strasse zurück. Ein paar Dosen Bier war uns der Spass wert.

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Mi

07

Mai

1980

1980 - Von Vancouver nach Toronto

Unsere Hochzeitsreise war gleichzeiig unsere erste Tour mit einem Wohnmobil.

Wir wollten den Südwesten erleben. Und eine Freundin in Chicago besuchen.

Aufgrund des günstigeren $ Kurses erfolgte die Anmietung in Canada, One Way von Vancouver nach Toronto.

Da die von uns gebuchte Kategorie mit 4 Schläfplätzen leider nicht verfügbar war, bekamen wir ein kostenloses upgrade. 6 Schlafplätze. Platz ohne Ende.

Diese Tour hat Spass gemacht. Bereits nach wenigen Tagen hatten wir allerings einen technischen Defekt. Tief in den einsamen Wäldern von Oregon.

Das Fahrzeug hatte 2 Benzintanks. Mit automatischer Umschaltung.

Irgendwann im Laufe des Vormittages rollte das Auto aus. Und wollte nicht weiter.

Per Anhalter fuhr ich in den nächsten Ort. Bärbel blieb im Wald alleine beim Auto.

Mit einem freundlichem Angestellten von der örtlichen Werksttatt fuhr ich zurück.

Ein paar Gallonen aus dem Reservekanister und der Motor schnurrte wieder brav.

Wäre die Tankumschaltung wie beim alten Käfer manuell zu machen - es gäbe kein Problem.

So haben wir die ersten Erfahrungen mit nicht funktionierender Elektronik gemacht.

Bis San Franciso haben wir immer zeitig getankt und das Problem dort lösen lassen.

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