Reserva Provincial Ernesto Tornquist

Nach der langen Schiffsreise und den ersten Tagen im Auto hatten wir uns auf die Reserva Provincial Ernesto Tornquist gefreut. Versprach uns der Reiseführer doch einige schöne Wanderungen. Die schönste Wanderung soll die auf den Cerro Ventana sein. Jeweils 3 Stunden für den Hin- und Rückweg. In der Touristeninformation von Sierra de la Ventana hatte man uns allerdings schon den ersten Dämpfer verpasst. Denn diese Wanderung soll nur noch mit Führer möglich sein.

Schon am frühen Morgen deutete es sich an, dass es wieder ein heißer Tag wird. Leicht bedrückt, wegen der Aussicht nur mit Führer die Wanderung machen zu können, fuhren wir zum 1. Tor des Parks. Hier sollten die Wanderungen beginnen.

Ein freundlicher Ranger erklärte uns dann, dass die Wanderungen zum Cerro Ventana nur im Januar, Februar und in der Karwoche möglich sind. Warum wurde uns nicht klar.

Man könne aber, so erklärte er stolz, immerhin 2 andere Wanderungen machen. Einmal auf den Cerro Bahia Blanca. 2 bis 3 Stunden hin und zurück. Und den Rundwanderweg Claro Oscuro. Wanderzeit 30 Minuten.

Der Weg zum Bahia Blanca ist steil, heiß und ohne Schatten.

Bei der Ranger Station finden wir den ersehnten Schatten und machen bei gemessenen 35° im Schatten unsere verdiente Mittagspause, bevor wir zum Abschluss noch schnell den Rundwanderweg abhaken. Der Tag im Park war nicht schlecht, aber wir hatten uns mehr davon versprochen.

Übernachten wollen wir auf dem Campingplatz Parque Norte am Rande der Stadt Tornquist. Er liegt wunderschön an einem Fluss. Nur leider wird dieser gerade ausgebaggert. Mehrere LKW fuhren, immer eine schöne Staubwolke hinter sich herziehend bis in die Abendstunden über den Platz. Die Duschen sind ok, die Toiletten völlig verdreckt. Offiziell scheint der Platz nicht geöffnet zu haben, es ist niemand da zum kassieren.

Wir werden aber mit einem tollen Sonnenuntergang friedlich gestimmt.

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