Rauch - Monster auf der Elbe

Seit vielen Jahren arbeitet man an Verfahren und Techniken um die Umweltbelastungen durch Verbrennungsmotoren zu verbessern.

In Europa müssen Neufahrzeuge mit Dieselmotor heute dem Standard Euro 6 entsprechen.

Dies gelingt durch technische Tricks, die allerdings (siehe Thema DPF) für Fernreisende in fernen Ländern zum großen Problem werden kann.

Anscheinend unbeeindruckt gibt sich die Seeschifffahrt.

Auf dem Meer - aus den Augen, aus dem Sinn - wird Schweröl als Treibstoff verwendet. Solche Bilder oder Berichte liest man auch selten.

NABU meint: Mir stinkt's

"Wie dringend Änderungen nötig sind, verdeutlichen einige Zahlen: Die Weltflotte von 90.000 Schiffen verbrennt rund 370 Millionen Tonnen Treibstoff pro Jahr, was einer Emission von 20 Millionen Tonnen Schwefeloxid entspricht. Allein die 15 größten Schiffe der Welt stießen pro Jahr so viele Schadstoffe aus wie 750 Millionen Autos, so der NABU (Naturschutzbund Deutschland). "

Quelle: Die Welt 14. August 2013

Wie wird das auf der Grande Francia?

Gibt es Filter? Die auch funktionieren? Bisher hatten wir in keinem Bericht über größere Einschränkungen / Behinderungen wegen Ruß an Bord gelesen, aber wie ist es wirklich?

Hoffentlich nicht so.......

"Die Maschine fährt mit Schweröl. Das ist Abfall der beim raffinieren von Benzin und Diesel entsteht. Schweröl ist fast schon Asphalt und an Land Sondermüll der teuer entsorgt werden müsste.
Auf See treibt dieser Stoff Schiffe samt Ladung um die ganze Welt. Das Schweröl befindet sich in mehreren Tanks. Bevor es im Motor verbrannt wird muss es in einem Ruhetank mehrere Tage ruhen.
Trotz dieser Ruhe rußt es aus dem Schornstein, denn ein Frachtschiff hat hier keinen Filter wie ein Passagierschiff. Dementsprechend sieht es am Bug des Schiffes auch aus.
Überall liegt der schmierige Russ. Barfuß bin ich nur einmal gelaufen dan
ach hatte ich Fußsohlen wie Goethes Mephisto."
Quelle

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